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Wirtschaft & Finanzen » Was fehlt um 22.27 Uhr in Friedberg? Finanzkrise – nein danke!
03Sep

Was fehlt um 22.27 Uhr in Friedberg? Finanzkrise – nein danke!

Ich möchte hier nicht die globalem Verwirrugen der Finanzwelt und die Wirkungsweise illusterer Finanzprodukte ausbreiten – was ich zugegebenermaßen so auch gar nicht könnte. Wie, so würde ich sagen, ganz ganz viele andere Menschen auch. Und die, die sie auflösen könnten, scheinen sich aus dem Staub gemacht zu haben. Oder machen Lobbypolitik im Sinne der „Märkte“ und im Sinne von allerlei Dingen, die ebenfalls „alternativlos“ zu sein scheinen.

Aber darum soll es gar nicht gehen. Sondern um den Teil, den jedeR von uns angeht.  Mal angenommen, Sie, werteR LeserIn haben Geld zur Verfügung, was Sie anlegen können. Wo wirds denn angelegt? Sind wir bereit, auf das eine oder andere Prozent an Verzinsung und Rendite zu verzichten, damit das auserwählte Geldinstitut mit dem Geld sinnvoll wirtschaften kann? Für Menschen, nachhaltige Projekte und zukunftsweisende Techniken.

Das können wir alle beeinflussen – mit der Wahl, welchen Bankschalter wir aussuchen. Und welches Produkt. Und was mit dem Geld dann gemacht wird. Denn es gibt Banken, die ihren Kunden die Wahl lassen. Und die dann auch die Kreditvergaben an die Projekte offen darlegen, die mit unserem Geld finanziert werden.

Wie ist der Slogan einer Bank „Man kann die Verantwortung für sein Geld am Bankschalter abgeben. Muss man aber nicht.“ Wie wahr. Jede und jeder von uns kann sich auch an die eigenen Nase fassen, wo sie/er eventuelle Ersparnisse hinträgt. Über Banken zu meckern und dann sein eigenes Konto bei einem, sagen wir, unrühmlichen Institut zu haben, um, sagen wir, im Spiel um überzogen hohe Renditeversprechen mitzumischen, ist inkonsequent. So, als demonstriere man gegen Atomkraft und hat seinen Stromvertrag immer noch bei den großen, alten 4.

Wir haben die Wahl. Geben wir die Verantwortung nicht am Bankschalter ab. Sondern entscheiden aktiv mit, dass unser Geld sinnvoll angelegt wird. Das ist keine Sache, die die da oben in Brüssel oder Berlin entscheiden. Sondern jedeR von uns hier in der Wetterau – in Wallernhausen ebenso wie in Bad Vilbel.

Verfasst am 03.09.2012 um 21:47 Uhr von mit den Stichworten , , , .
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